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Wenn Sie einen Kräuterhügel (oder ein Kräuterbeet) anlegen wollen, sollten Sie auf die Bodenbeschaffenheit achten. Ideal ist leicht sandiger Humus. Für südländische Kräuter ist magerer Sandboden geeignet. Lehmboden muß gelockert und mit Sand vermischt werden. Kompostgaben sind wichtig.
Kräuter eignen sich gut zur Schädlingsbekämpfung im Gemüsegarten. Es kostet zwar mehr Mühe, als chemische Spritzmittel, sie sind jedoch umweltfreundlich und für Menschen, Säugetiere und Vögel völlig ungefährlich. In Frage kommen Brühen, Jauchen oder Tees aus Kräutern.
Anwendung: Tees genau so wie zum Trinkgebrauch. Für Brühen weicht man die frischen oder getrockneten Kräuter 24 Stunden in kaltem Wasser ein und kocht sie dann eine halbe Stunde. Für Jauchen gießt man Wasser über zerkleinerte Kräuter und rührt regelmäßig um. Diese Brühe muß dann im Freien gären. Gegen den unangenehmen Geruch kann man etwas Gesteinsmehl über die Jauche streuen. Auf 10 Liter Wasser kommen 1 kg frische Kräuter z. B. aus Rainfarn oder Brennesseln. Stattdessen kann man auch 150 g getrocknete Kräuter nehmen.
Getrocknete Kräuter würzen stärker, als frische, weil die Aromastoffe durch den Flüssigkeitsverlust konzentrierter sind. Wir hängen auch immer einen Strauß Pfefferminze oder Thymian auf die Terrasse - duftet herrlich! Auf einen dunklen oder schattigen, nach Möglichkeit luftigen Ort sollte man achten.
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